Ackerbau in der dritten Klasse
In der Klasse 3 sollen die Schüler Erdverbundenheit und Tüchtigkeit erfahren. Viele Themen des Sachkundeunterrichts greifen das auf, besonders eine ganze Epoche, die sich dem Thema "Vom Korn zum Brot" widmet. Die Kinder lernen dabei viele archaische Arbeiten kennen. Hier ein Ausschnitt aus der Epoche, das Pflügen und Säen. Kurz vor den Herbstferien haben die Schüler und der Lehrer der dritten Klasse keinen normalen Unterricht, sondern wir durften auf den Schulacker, der wunderschön gelegen in der Nähe des Schlosses Filseck ist. Hier haben wir in der Frühe den Boden aufgebrochen und gepflügt.
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Aller Anfang ist schwer, sagt das Sprichwort, aber wir konnten es kaum abwarten, die erste Bahn zu pflügen, und zu sehen, ob wir Kraft genug hatten, die Erde in Schollen aufzuwerfen.
Wenn eine Reihe gepflügt wurde, dann musste der Pflug zurückgezogen werden, denn wir hatten ja keinen Wendepflug, den man umdrehen konnte. Man pflügt auch so, dass die Scholle nach der abschüssigen Seite fällt.
Die vordersten Schüler sind die "Lenkpferde" gewesen, sie mussten darauf achten, dass die Furchen gerade liefen. Hier die fordere Gruppe. links: das kräftige Zugpferd; übrigens: die Mädchen waren stets vorne.
Der Fachmann, Biobauer J. Ziegler aus Faurndau. Von ihm haben wir auch den Acker zur Verfügung gestellt bekommen. Er zeigte uns wie man den Pflug lenkt, nämlich umgekehrt als üblich, wer tiefer will, muss heben.
Außerdem leitete er uns beim Eggen an.
Schülerin in der Mitte: Macht ihrs richtig?
Ui, das braucht Kraft!
Eine Pause muss mal sein! Leckere Karotte!
Das Säen begann morgens in aller Frühe. Da ruhte die Welt noch im Nebel!
