Erziehung im Kindergarten

Im Rahmen der Menschenkunde Rudolf Steiners fördern wir die gesunde Entwicklung der Kinder durch Musik,Sprachpflege, rhythmische Spiele, Wasserfarbenmalen, Kneten, Spielzeugpflege, Gartenarbeit und Eurythmie.

Der Kindergarten stellt einen Raum dar, in dem das Kind den Erwachsenen bei der Ausführung sinnvoller und durchschaubarer Tätigkeiten erlebt. Es regt das Kind zum Nachahmen an.

Wir arbeiten mit Naturmaterialien, die den Kindern vielfältige Sinneserfahrungen bieten und der Phantasie den größtmöglichen Raum zur Entfaltung geben. Wir bieten dem Kind keine Spiele an, sondern lassen es selbst, aus eigenem Antrieb heraus,ein Spiel finden.

Den Waldorfkindergarten kennzeichnet vielleicht an erster Stelle die erfahrene und anerkannte Überzeugung, dass der Mensch das Menschsein nur vom Menschen lernt: dass das kleine Kind den Erzieher braucht, der mit ihm lebt, der sich geistig-seelisch mit dem Kindeswesen verbindet, der selbst bis ins hohe Alter ein Werdender und sich Wandelnder bleibt.

Stimmungsbilder


Nach dem Aufräumen hat jede Sache wieder ihren Platz. Denken wir uns die Kinder dazu, ist munteres Spiel und Bewegen der Dinge möglich.


Hier die Waldorfpuppen, deren Gesicht in der Phantasie lachen oder weinen kann, je nach Bedarf, weil es nicht festgeformt maskenhaft gleichmäßig aussieht. Die Puppenwagen sind hier aber bereits geparkt, dieses Foto wurde nach dem Aufräumen gemacht.


Selbstverständlich kann von den Mädchen und Buben alles benutzt werden, von Handwerkzeug bis zur Puppe. Dargestellt ist nur eine Auswahl. Die Tätigkeit ist vielfältig, ohne den Rhythmus und die Einbindung in den Naturlauf mit den Jahres- und den Festeszeiten zu verlieren.